Bachsaibling

Salvelinus fontinalis

Andere Namen:
amerikanischer Saibling, Elsässer-Saibling (Kreuzung Bach- und Seesaibling), Tigerfisch (Kreuzung Bachsaibling und -forelle)

Frankreich: Salmon de fontaine, Omble de fontaine
Italien: Salmerino di Fontana, Salmerino di Fonte
England: Brook trout, Speckle Trout
Spanien: Trucha de Fontana, Salvelino
Holland: Bronforel, Beekridder
Norwegen: Bekkerøy
Dänemark: Kildeørred
Schweden: Bächörding
Norwegen: Bekkerøye

Vorkommen in der Wiera: Extrem selten, vereinzelte Exemplare kommen immer wieder beim Besatz der Bachforellen versehentlich in das Gewässer.

Wesentlichste Merkmale: Fettflosse; die bauchseitigen Flossen haben einen dunkel(roten) bis schwarzen Saum mit weißem Rand (Unterscheidung zum Seesaibling ; Rücken ist grün-blau bis braun gefärbt und oliv marmoriert, an den Flanken dann heller; auffällige rote-orangene Färbung am Bauch der Milchner.

Lebensräume: Ursprünglich Nordamerika, wurde der Bachsaibling wie die Regenbogenforelle Ende des 19. Jahrhunderts auch in Europa eingebürgert. Im Gegensatz zur Bachforelle aber in Europa wenig verbreitet.

Lebensweise: Lebt in kalten, sauerstoffreichen und sauberen Gewässern, kommt in Bächen und Seen im Gebirge vor. Vor allem die eiskalten Quellregionen von Forellenbächen kommen dem Bachsaibling entgegen.

Nahrung: Kleintiere aller Art, bei geeigneten Lebensbedingungen wird er sehr räuberisch und ernährt sich hauptsächlich von Fischen

Größe: die Durchschnittsgröße liegt bei 35 cm, maximal 55 cm, selten über 1 kg schwer (aber wesentlich größer in Nordamerika)

Alter: 8 bis 10 Jahre

Mindestmaß und Schonzeit:

Laichzeit: In der Laichzeit (Oktober bis März) werden die Eier (ca. 4 mm im Durchmesser) in Gruben im kiesigen Grund abgelegt und anschließend mit Kies bedeckt. Die Weibchen legen ca. 2.000 Eier pro kg Körpergewicht. Der Bachsaibling baut in einigen Seen sehr gute Bestände auf, die sich auch selbständig reproduzieren.



Weitere Informationen: Eine ursprünglich aus Nordamerika stammende Art des Lachses wird Bachsaibling genannt. Nach Europa wurde er Ende des vorigen Jahrhunderts eingeführt. Bachsaiblinge gehören zu den farbenprächtigsten Süßwasserfischen, doch wechseln die Farben von Population zu Population und sie verändern sich auch im Laufe des Jahres.
Im Vergleich zur Bachforelle ist er weniger empfindlich gegenüber Gewässerversauerung und weniger auf Versteckmöglichkeiten angewiesen. Bachsaiblinge leben an ähnlichen Plätzen wie die Bachforelle. Auch ihre Nahrungsansprüche sind die gleichen. Daher konkurrieren sie miteinander, was zur Folge hat, dass die beiden sich verdrängen.